Sa 28.04. 2012

Russian Style Diskoteka


Postgarage Graz-Gries, Dreihackengasse 42, 8020 Graz | www.postgarage.at


Dj's: Krendel & Gäste

Beginn: 22:00 / 1st floor

Eintritt: € 5.- vor / € 7.- nach 23:00
€ 1.- Ermäßigung für Studentinnen mit Ausweis
€ 1,50.- Ermäßigung für spark7 members und ESN Card Inhaber/-innen


„nu pogodi (ну погоди!)“ ist der Name einer sowjetischen Zeichentrickserie, die das Pendant zu den westlichen Serien „Tom und Jerry“ oder „Road Runner „ darstellt. Es geht in jeder Folge um das Gleiche: Der Wolf, ein rauchender Hooligan, der gerne randaliert und seinen Müll auf die Straße wirft, versucht jedes Mal aufs Neue, den braven, vorbildlichen, blumenliebenden Hasen zu erwischen. Damit es eine Fortsetzung geben kann, gelingt es dem Wolf natürlich nie und jede Folge endet mit dem enttäuschten Ausruf des Raubtieres: „Nu sajaz, nu pogodi!“ (russisch Ну заяц, ну погоди!; „Na warte Hase, ich krieg dich noch!“).
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der teilweisen Privatisierung des Fernsehens konnte sich die Serie nur mit integrierter Schleichwerbung finanzieren und verlor an Popularität. Seit 2005 entstanden neue Folgen und die Serie hat heute Kult-Status.
In der DDR wurde die Serie im Fernsehen gezeigt und so erlangten die Figuren Bekanntheit im deutschsprachigen Raum. 2004 bekam eine Retortenband der Castingshow „Popstars“ den Namen Nu Pagadi“ verpasst und musste in Steinzeitkostümen und Lederklamotten herumschreien, was ein Jahr später zur Auflösung der Band führte.
Die Zeichnung der Figuren spiegelt das Leben in der damaligen Sowjetunion und im heutigen Russland wieder. Im Laufe der Jahre passt sich der Wolf den in der jeweiligen Zeit auffälligsten Typen an. In den 1970er und 1980er Jahren spielt er den lichtscheuen Langhaar-Rüpel, in den 1990er Jahren stellt er den neureichen Russen mit Sucht nach Prestige und Luxus ebenso wie den wieder verarmten Obdachlosen dar.


Sa 28.01. 2012

Russian Style Diskoteka

Postgarage Graz-Gries, Dreihackengasse 42, 8020 Graz | www.postgarage.at


Dj's: Krendel & Sid Data

Beginn: 22:00 / 1st floor

Eintritt: € 5.- vor / € 7.- nach 23:00
€ 1.- Ermäßigung für Studentinnen mit Ausweis
€ 1,50.- Ermäßigung für spark7 members und ESN Card Inhaber/-innen

Nicht immer sehen die Guten auch so aus und nicht immer zeigen sich die Bösen sofort als solche erkenntlich. Oft trottet ein gutes Herz in einer verlausten, räudigen Erscheinung durch die Gassen und kalte Herzlosigkeit versteckt sich hinter einem betörendem Antlitz.
An der Moskauer Metrostation Mendelejewskaja (russ. Менделеевская), die nach dem russischen Chemiker Dmitri Iwanowitsch Mendelejew benannt wurde, tauchte Mitte der 90er Jahre ein gelb-brauner Mischlingsrüde auf. Nichts Neues  für die russische Hauptstadt, wo sich zehntausende herrenlose Hunde auf den Straßen tummeln. Schon der Schriftsteller Michail Bulgakow schrieb 1925 in seinem Roman «Ein Hundeherz» über den Straßenköter Bello, der von Wissenschaftlern die Hoden und das Herz eines Alkoholikers verpasst bekam. Der herrenlose Streuner an der Mendelejewskaja-Station aber wurde von den Betreibern der umliegenden Läden und den Pendlern sofort ins Herz geschlossen. Sie tauften ihn auf den Namen «Maltschik» was soviel wie «Junge» oder «Bursche» bedeutet. Maltschik revanchierte sich für Zuneigung und Futter mit seiner Wachsamkeit. Er sah die Anrainer der Station als sein familäres Rudel und das Gebiet als sein persönliches Revier an, vertrieb andere streunende Hunde und passte auf die Geschäfte auf, wenn die Besitzer Erledigungen tätigen mussten. Trotz seiner fehlenden Hundeerziehung verfügte er über ausgezeichnete Manieren und behandelte aller mit der gleichen liebenswürdigen Freundlichkeit.
Eines Tages spazierte das gescheiterte Model Juliana Romanowa mit ihrem Kampfhund durch die U-Bahn-Unterführung. Maltschik bellte den Hund kurz an, wie es Hunde eben zu tun pflegen. Völlig unerwartet ließ daraufhin Juliana Romanowa ihren eigenen Hund von der Leine und hetzte ihn auf den Streuner. Gleichzeitig zückte sie ein Messer und stach wie von Sinnen auf den Hund ein, der kurz darauf an den tödlichen Verletzungen starb. Dieser Vorfall erzürnte die  Freunde des liebenswerten Streuners Maltschik so sehr, dass Tage darauf eine Welle an Presseberichten erschien, die die unverständliche und hässliche Tat der schönen, jungen Frau verurteilten. Juliana Romanowa wurde schließlich wegen schwerer Tierquälerei in eine Anstalt eingewiesen und Maltschik bekam ein Denkmal, das inzwischen als Touristenattraktion gilt. An der Gestaltung des Denkmals war unter anderem auch der Sänger Pjotr Nalitch beteiligt.


Sa 26.11. 2011

Russian Style Diskoteka

Postgarage Graz-Gries, Dreihackengasse 42, 8020 Graz | www.postgarage.at


Live: Davaï

Dj's: Krendel & Putin da Rekord

Beginn: 22:00 / 1st floor
Eintritt: € 5.- vor / € 7.- nach 23:00
€ 1.- Ermäßigung für Studentinnen mit Ausweis
€ 1,50.- Ermäßigung für spark7 members und ESN Card Inhaber/-innen

Wie ein wildgewordenes Pferd reißen DAVAI jegliche Klangbarrieren beherzt und kompromisslos nieder. Ihre Konzerte bieten ein kraftvolles und lebendiges Repertoire, indem sich Melancholie und Schwermut, Ausgelassenheit und Humor vermischen, was einen Sound erzeugt, der direkt in Mark und Bein geht. Angeführt von Sängerin Svetlana Loukine erzeugt die achtköpfige Combo eine Musik, die mit ihrer sprachlichen Mischung aus Russisch und Romani gleichzeitig frisch und persönlich ist. Dabei bedienen sie sich nicht nur aus dem Repertoire traditioneller östlicher und mediterraner Musik, sie zeigen sich auch dem Rock und moderner Musik gegenüber offen. Diese Reise durchleben die Musiker von DAVAI jedes Mal, wenn sie die Bühne betreten, und sie nehmen uns mit in ihre Welt. Schicksale wie in einem Zigeunerwestern, ein absurder Zirkus, bei dem ein zweiköpfiges Kamel mit Siamesischen Zwillingen spielt, ein dressiertes Hühnchen, das in einer wilden Verfolgungsjagd um sein Leben kämpft, der Kummer eines alten lügenden Säufers, eine Mutter, die ihrem verschwundenen Kind nachtrauert, eine junge Frau, die auf der vergebenen Suche nach Gott einen neuen Tanz erfindet...Musik, die uns nach Beirut entführt, sobald die Nacht über die schlafenden Reisenden hereinbricht...


Sa 27.02. 2010

Russian Style Diskoteka

SA, 27. Februar 2010
Postgarage Graz-Gries, Dreihackengasse 42, 8020 Graz | www.postgarage.at

 

Eheliche Treue

Im alten russischen Zarenreich hatten es untreue Ehefrauen alles andere als leicht. Sie erwarteten äußerst unangenehme Strafen sollten ihre Seitensprünge auffliegen. Dem Ehemann die Füße waschen und das Waschwasser trinken war noch eine der erträglicheren Disziplinierungsmaßnamen.

Trotzdem betrugen sich die russischen Eheleute, Männer wie Frauen, wo sie nur konnten. Die russische Literatur ist voll davon und auch Dostojevski, Puschkin und Tschechov waren keine Unschuldsengel. Tolstoi hielt um die Hand seiner zukünftigen Frau Sophia um sechs Uhr an und lag um acht schon in den Armen einer seiner zahlreich. Der Graf fühlte sich zur einfachen Landbevölkerung eben sehr hingezogen, vor allem wenn sie gut gebaut war.

Im 20. Jahrhundert wurde das ganze Reich umgestülpt und bekam gänzlich andere Wertigkeiten verpasst. Der dekadente Adel und die Bourgoise mussten das Land verlassen und Genossinnen bekamen die gleichen Rechte wie Genossen. Nur das mit der Untreue änderte sich nicht. Im Gegenteil, der akute Wohnungsmangel, der die Menschen dazu zwang mit mehreren Generationen in einer winzigen Wohnung zu leben, trieb die verheirateten Staatsbürger geradezu in die Arme von Geliebten. Auch war das Angebot an Amusement in der Sowjetunion äußerst beschränkt und so blieben Seitensprünge als eine der wenigen Ablenkungen im sozialistischen Alltag. Nach 1989 änderte sich die Gesellschaft wieder. Man konnte in Großraumdiskoteken gehen, sich bei internationalen Fast Food Ketten überfressen und sich schnelle Autos und teure Parfüms kaufen.

Wem das alles keinen Spaß macht und wer trotzdem eine langweilige Ehe führt, der geht zum Psychater oder Paarterapeuten.

Diese neuaufgetauchte Spezies legen ihren Patienten einen Seitenspung ans Herz. Er ist gut für die Figur, hebt die Laune und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Familie.


Beginn: 22:00 / 1st & 2nd floor
Eintritt: € 5.- vor / € 7.- nach 23:00
€ 1.- Ermäßigung für Studentinnen mit Ausweis
€ 1,50.- Ermäßigung für spark7 members


Fr 19.02. 2010

Russian Style Diskoteka

FR, 19. Februar 2010
OST-KLUB, Schwarzenbergplatz 10, A-1040 WIEN | www.ost-klub.at

 

Russian Style Diskoteka

makes you happy!


ab 22h, AK 10€  **VVK & Studierende 8€

** VVK Jugendinfo, Babenbergerstr. 1, 1010 Wien &
Euro <26 InhaberInnen erhalten eine Ermäßigung (= es gilt VVK Preis an der Abend Kassa)


Sa 30.01. 2010

Russian Style Diskoteka

SA, 30. Jänner 2010
Postgarage Graz-Gries, Dreihackengasse 42, 8020 Graz | www.postgarage.at

 

Marx und Engels privat

Karl Marx und Friedrich Engels waren nicht nur große Philosophen sondern auch dicke Freunde. Ihr Leben war jedoch alles andere als einfach. Karl Marx, der ständig aus verschiedenen Ländern rausgeschmissen wurde, war chronisch pleite und musste sich ständig durchschnorren. Engels, der

über einen wohlhabenden Vater verfügte, half ihm so gut es ging.
Allerdings wurde auch ihm ab und zu der Geldhahn zugedreht und er musste wohl oder übel einer Arbeit nachgehen. Das gefiel ihm nicht sehr, denn die beiden großen Helden der Arbeiterbewegungen verfügten über eine ausgeprägte Abneigung gegen alle Art von bezahlter Tätigkeit. Aber nicht nur gegen das: Arbeiter und Mitglieder der sozialistischen Partei konnten sie auch nicht ausstehen. Russen hielten sie für dumm und minderbemittelt, Schweizer für Menschen mit viel Wade und wenig Hirn, Inder für ein Volk ohne Geschichte und die Franzosen waren sowieso das Allerletzte. Die sollten gefälligst aus dem Elsass verschwinden. Weiters verfluchten sie Juden, Schwarze, Schwule und ihre Verwandten die nicht und nicht sterben und ihnen ihren langersehnten Reichtum vererben wollte. Engels schrieb einmal an seinen Freund: "Ich bin vielleicht vieles aber eines mit Sicherheit nicht: ein Marxist!" Marx kondolierte Engels nach dem Ableben dessen Freundin: "Mein herzlichstes Beileid!
Wäre doch meine blöde, alte Tante an ihrer Stelle gestorben! So hätten wir wenigstens Geld - dieser Tod ist aber komplett sinnlos!"

Natürlich packten sie das nicht in ihre philosophischen Werke sondern schrieben es in die unzähligen, Briefe die sie einander schickten. Lange galten diese Aufzeichnungen als verschollen bis ein emsiger Herr Dawid Rjasanow, der von Beruf Leiter des Moskauer Marx-Engels-Instituts war, sie aufspürte. Herr Rjasanow sammelte einfach alles von Marx und Engels.
Er war ein echter Fan. Der Sowjetregierung war das irgendwie nicht geheuer und so ließ sie den eifrigen Herrn Rjasanow vorsichtshalber 1938 erschießen.


Beginn: 22:00 / 1st & 2nd floor
Eintritt: € 5.- vor / € 7.- nach 23:00
€ 1.- Ermäßigung für Studentinnen mit Ausweis
€ 1,50.- Ermäßigung für spark7 members


Sa 23.01. 2010

Russian Style Diskoteka

FR, 23. Jänner 2010
Rossstall, Hafferlstraße 1a, 4650 Lambach | www.gruppeo2.at

 

Russian Night mit der Russian Style Diskoteka

 

€ 13,-- / € 11,-- ermäßigt oder für AK-Mitglieder mit Leistungskarte

ALLE VERKLEIDETEN UND ECHTEN RUSSEN ERHALTEN EINEN BEGRÜSSUNGS-VODKA !!

Bitte um rechtzeitige Kartenreservierung ! karten@gruppeo2.at


Fr 22.01. 2010

Russian Style Diskoteka & Dr. Bajan

FR, 22. Jänner 2010
OST-KLUB, Schwarzenbergplatz 10, A-1040 WIEN | www.ost-klub.at

 

Klub Kasatschok feat. DR. BAJAN live & Russian Style Diskoteka

Dr. Bajan himself comes from Leningrad, where the electric guitar and rock music once represented the only way he could distance himself from the  facade that was Soviet existence at the time. Even back then it was already clear that he had a soft spot for fast solos. After a while, the guitar wasn't subversive enough for him and he turned - back to his roots - to the bayan, the accordion. A totally new perspective on his own musical tradition opened up for him. Up until then, the revolutionary anthems and Soviet pop hits of his musical environment provoked more eye-rolling than anything else, but now, exploring the roots of his musical heritage more deeply, he uncovered its connections to klezmer, jazz and folk music. Dr. Bajan drew on all of these influences - plus a hefty dose of rock'n roll - to create a totally original, contemporary new form: Sovietabilly, music that conveys an intimate view of the dry-eyed and playful take of one post-Soviet cosmopolitan on life, the universe and groove. Balkan meets Charlie Parker in the kitchen of a Berlin walk-up flat, Manu Chao meets Odessa pentatonic. From the covers of Deep Purple right up through the much-loved "Kasatschoks" - whatever he touches is transformed in the blink of an eye into Dr. Bajan.


ab 22h, AK 9€  **VVK & Studierende 7€

** VVK Jugendinfo, Babenbergerstr. 1, 1010 Wien &
Euro <26 InhaberInnen erhalten eine Ermäßigung (= es gilt VVK Preis an der Abend Kassa)